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Forschungsschwerpunkte (Emotionskulturen - Medienkulturen - Wissenschaftskulturen)

 

Die am Zentrum verfolgten Forschungen basieren auf Beobachtungen von Emotionskulturen, Medienkulturen und Wissenschaftskulturen. Unter "Kulturen" wird der mehrfach relationale Vorgang der Hervorbringung, Gestaltung und Darstellung von kulturellen Formationen und Praktiken verstanden. Emotionen, Medien und Wissenschaften dienen als Beispielfelder für diese kultur- und systembildenden Prozesse zwischen aktiver Hervorbringung und Vorgabe, zwischen Konstruktion und Bedingtheit.

 

Emotionen interessieren deshalb, da sie ein Interface zwischen psychophysischen Vorgaben und Praktiken des Menschen, seiner Umwelt und den Artefakten/Konstrukten bilden. Sie beobachten und ermöglichen gleichzeitig auch die Beobachtung dieser Schnittmengen und können daher für Untersuchungen von Kulturpraktiken und Kulturtechniken produktiv gemacht werden. Medien wiederum reflektieren das Interesse an Medienfragen, mit denen auf die verwendeten Theoriemodelle sowie Objektbereiche zugegangen wird. Denn Forschungsgegenstände bilden mediale Formationen, die ihrerseits kulturelle Praktiken beobachten, aufgreifen, nutzbar machen. Umgekehrt interessiert auch die Frage, wie Beobachtungen auf Praktiken Einfluss nehmen.

Mit Wissenschaft schließlich wird die generelle theorie- und methodenorientierte Zielsetzung der Forschung am Zentrum reflektiert, die zugleich von einem dezidiert interdisziplinären Begriffsinteresse getragen ist.

 

Die Vorhaben konzentrieren sich insbesondere auf Untersuchungen medial-materieller Ebenen, auf denen sich Wechselwirkungen, Veränderungen und Bedingtheiten von und zwischen Praktiken und deren Prozessierung, Fixierung, Verarbeitung oder Transformation ereignen.

 

Folgende Kernthemen bilden derzeit am Zentrum die Basis für die im Kontext von Emotionskulturen, Medienkulturen und Wissenschaftskulturen durchgeführten Projekte strukturierter und reflektierter Interdisziplinarität:

Recht - Emotion - Schreiben (R-E-S)

 

Medientheoretische Fragestellungen im Interaktionsprozess zwischen Sprache-Text-Handlung schaffen den verbindenden Rahmen für den Projektkomplex R-E-S und dessen Forschungsschwerpunkte Recht, Emotion und Schreiben.

Die Forschungsschwerpunkte umfassen und relationieren Fragen, die Grundlagen- wie angewandte Forschung betreffen. Dabei ergeben sich u. a. Anschlüsse an die universitären FSP "Kultur- und Deutungsgeschichte Europas" bzw. "Heterogenität und Kohäsion".

Kontakt

Attemsgasse 25/II 8010 Graz
Ao. Univ.-Prof. Dr. Susanne Knaller Telefon:+43 (0)316 380 - 8091

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